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OD WH

Vergleichsstück · USA

M1 Garand

Fertigung
Springfield Armory, Winchester und weitere
Kaliber
.30-06 Springfield
Zeitraum
1936–1957
Belegstatus
plausibel Begründung anzeigenBegründung ausblenden

Dieser Eintrag stützt sich auf zugängliche Übersichts- und Netzdarstellungen sowie auf eine Beschreibung des Funktionsablaufs in acht Stufen; ein Stück wurde für ihn NICHT eingesehen oder vermessen, und eine amtliche Dienstvorschrift lag nicht vor. GESICHERT bis gut bezeugt sind: die Auslegung als Gasdrucklader mit Langhubkolben und Drehkopfverschluss mit zwei Warzen, die Steuerung der Verschlussdrehung über eine Kurve in der Verschlussstange, der Ladeblock zu 8 Patronen mit selbsttätigem Auswurf und Verschlussfang nach dem letzten Schuss, die Umstellung von der Mündungsgasfalle auf die Laufbohrung in der Mitte des Jahres 1940, die Maße 1107 mm / 610 mm / rund 4,3 kg, die Mündungsgeschwindigkeit von rund 850 m/s und die Gesamtfertigung von 5.468.772 Waffen zwischen 1937 und 1957 bei Springfield Armory, Winchester, Harrington & Richardson, International Harvester, Beretta, Breda und der argentinischen F.M.A.P. NICHT BELEGT mit einer Zahl ist der Leerweg der Verschlussstange vor dem Beginn der Drehung. Dass er vorhanden und beabsichtigt ist, geht aus jeder Beschreibung des Ablaufs hervor; ein Maß nennt keine der eingesehenen Darstellungen, und der Eintrag setzt deshalb keines ein. NICHT ZUTREFFEND und gegenüber einer Zwischenfassung dieses Eintrags GESTRICHEN ist die Behauptung, die Verschlussdrehung leiste einen Erstauszug: Warzen und Rastflächen stehen rechtwinklig zur Seelenachse, die Drehung zieht die Kammer also nicht zugleich zurück, und die eingesehenen Ablaufbeschreibungen kennen den Vorgang nicht — sie lassen die Hülse erst dann anlaufen, wenn die Verschlussstange den Verschluss mitnimmt. Ein genutetes Patronenlager erübrigt sich hier, weil die Waffe bis zum Druckabfall formschlüssig verriegelt bleibt, und nicht wegen einer Auszugshilfe. Ebenso NICHT BELEGT ist der Drehwinkel des Verschlusses. Verbreitet kursieren rund 20 Grad; eine belastbare Fundstelle lag nicht vor, weshalb der Eintrag den Winkel nur qualitativ beschreibt. RICHTIGGESTELLT gegenüber der früheren Fassung dieses Eintrags wird die Aussage zum teilweisen Nachladen: Der Auswurf eines teilentleerten Blocks ist keine Notlösung, sondern eine vorgesehene Funktion — dafür sitzt der Klemmhebel an der linken Gehäuseseite. Was die Bauart nicht zulässt, ist das Auffüllen des Magazins mit losen Patronen, und der Grund dafür ist schärfer als die verbreitete Rede vom „nicht nachfüllbaren Ladestreifen": Das Gehäuse hat keine eigenen Magazinlippen, der Block bringt sie mit. Das Nachdrücken einzelner Patronen in einen steckenden, teilentleerten Block ist unter Sammlern und Schützen gängige Praxis; eine Vorschriftenstelle dafür lag nicht vor, weshalb der Punkt als plausibel geführt wird. Zur VERWENDUNG IN DER BUNDESREPUBLIK: Die Angabe zu Bundesgrenzschutz und Bereitschaftspolizeien steht in Übersichtsdarstellungen; eine Beschaffungsakte lag NICHT vor. ZUR GATTUNG: Die Einordnung als Selbstladegewehr folgt der Regel, dass die Patronenklasse entscheidet — .30-06 Springfield ist eine volle Gewehrpatrone. Die Waffe steht damit neben FN FAL, Gewehr 43 und G3 und nicht neben dem Sturmgewehr 44; siehe die Korrektur vom 5. August 2026. Maßangaben schwanken je Ausführung. Vergleichsstück — nicht Teil des Untersuchungsraums.

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Die M1 Garand lädt sich selbst nach und nutzt dafür die Gase, die beim Schuss ohnehin entstehen. Kurz vor der Mündung sitzt eine kleine Bohrung im Lauf. Sobald die Kugel daran vorbei ist, strömt ein Teil der heißen Pulvergase nach unten in einen Zylinder und schiebt dort einen Kolben nach hinten. Der Kolben hängt an einer langen Stange, die Stange am Verschluss — dem Metallstück, das den Lauf hinten zuhält. Der Verschluss ist mit zwei Nasen im Gehäuse eingehakt. Die Stange läuft zunächst ein Stück für sich allein zurück; erst dann fasst eine schräge Nut in ihr eine Nase am Verschluss und dreht ihn aus dem Halt heraus. Dieser Leerweg ist Absicht, denn er verschafft dem Druck im Lauf Zeit zum Abfallen. Danach nimmt die Stange den Verschluss mit nach hinten, die leere Hülse fliegt heraus, der Schlaghebel wird für den nächsten Schuss gespannt, dann drückt eine Feder alles wieder nach vorn und die nächste Patrone rutscht in den Lauf. Die Besonderheit steckt in der Munitionszuführung: Die acht Patronen sitzen in einem Blechrahmen, der als Ganzes von oben eingesetzt wird. Der Rahmen ist kein Zubehör, sondern Teil der Waffe — er hält die Patronen mit eigenen umgebogenen Rändern fest, und im Gehäuse selbst gibt es nichts, was das übernehmen könnte. Deshalb lassen sich keine losen Patronen einfüllen. Nach dem letzten Schuss springt der leere Rahmen mit einem hellen Klang von selbst nach oben heraus. Serienfeuer beherrscht die Waffe nicht: Ihre Patrone stößt so kräftig zurück, dass eine Schussfolge aus der Hand nicht zu halten wäre.

Vergleichsstück. Gehört nicht zur Fertigung im Untersuchungsraum; steht hier als Maßstab.

Die M1 Garand ist für dieses Register das wichtigste Vergleichsstück überhaupt. Sie macht eine Behauptung prüfbar, die an mehreren Stellen aufgestellt wird.

Einordnung

Das Register vertritt die These, die eigentliche Erfindung von 1942 in Suhl sei die Patrone gewesen und nicht die Mechanik. Die M1 Garand belegt das.

Einordnung
M1 Garand (1936)MKb 42(H) (1942)
LadeprinzipGasdrucklader, LanghubGasdrucklader, Langhub
VerriegelungDrehkopfKippblock
Patrone.30-06, volle Gewehrpatrone7,92 × 33 mm Kurz
Feuerartnur EinzelfeuerEinzel- und Dauerfeuer

Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss gab es also sechs Jahre vorher, flächendeckend eingeführt. Was Suhl hinzufügte, war die verkürzte Patrone. Erst sie machte beherrschbares Dauerfeuer aus der Hand möglich. Siehe Patronenklassen.

Aus derselben Regel folgt die Gattung dieses Eintrags. Die .30-06 Springfield ist eine volle Gewehrpatrone, und deshalb steht die M1 hier als Selbstladegewehr neben FN FAL, Gewehr 43 und G3 — nicht neben dem Sturmgewehr 44. Siehe dazu die Korrektur zur Gattungsfrage.

Umgekehrt ordnet die M1 das Gewehr 43 ein. Beim Selbstlader lag Deutschland zurück. Die M1 war 1936 eingeführt, das G 43 kam erst im Oktober 1943 in Serie.

Beim Nachziehen fand Walther allerdings die besseren Lösungen: Kurzhubkolben statt Langhub, abnehmbares Zehn-Schuss-Magazin statt Ladeblock, serienmäßige Zielfernrohrschiene. Nur nutzte das nichts mehr. Bis Kriegsende entstanden gut 400.000 Stück, während von der M1 bis 1957 insgesamt 5.468.772 Waffen gebaut wurden.

Konstruktion

Am Verschluss ist an dieser Waffe nichts ungewöhnlich, und genau das ist ihr Beitrag zu diesem Register. Zwei Warzen, eine Steuerkurve, ein Kolben — sämtlich Stand der Technik. Die drei Eigenheiten, an denen ein Büchsenmacher die M1 erkennt, liegen woanders.

Der Leerweg der Verschlussstange. Zwischen dem Beginn der Kolbenbewegung und dem Beginn der Verschlussdrehung liegt eine Strecke, auf der die Stange allein läuft. Sie ist die Vorentspannung dieser Konstruktion. Jede Waffe, die den Verschluss nicht von Hand öffnet, muss diese Zeit irgendwo hernehmen: Der Rollenverschluss nimmt sie aus der Beschleunigungsarbeit an den Rollen, der Zylinderverschluss aus dem Erstauszugsnocken, der M1 aus einem schlichten Leerweg im Steuerschlitz. Ein Maß dafür nennt keine der eingesehenen Darstellungen; dass der Weg vorhanden und gewollt ist, geht aus allen hervor.

Die Gasentnahme nahe der Mündung. Sie liegt weiter vorn als bei fast allen späteren Gasdruckladern. Der Vorteil ist ein niedriger Druck an der Entnahmestelle und damit eine schonende, gleichmäßige Beschleunigung. Der Nachteil ist die fehlende Reserve: Weil der Druck dort ohnehin schon niedrig ist, wirkt sich jede Abweichung im Druckverlauf der Patrone verhältnismäßig stark aus. Ein Regler, wie ihn das FN FAL siebzehn Jahre später hat, fehlt.

Die zweite Rastenebene am Hahn. Ein frei stehendes Unterbrecherteil sucht man vergeblich; der Unterbrecher sitzt hinten am Abzug. Der Hahn trägt dafür zwei Paar Fanghaken: eines für die Abzugsstange, eines für diesen Unterbrecher. Beim Wiederspannen mit gezogenem Abzug fängt ihn das zweite Paar; erst das Loslassen übergibt ihn an das erste. Dieselbe Lösung wanderte später in das M14 und ist der Grund, warum am M1 jeder Eingriff in den Abzug heikel ist. Wer die Eingriffstiefe des Sear-Paars verkleinert, verkleinert die Sicherheitsreserve gegen selbsttätige Schussfolge.

Der Ladeblock

Die verbreitete Beschreibung lautet, die M1 habe ein festes Magazin, das mit einem Ladestreifen gefüllt werde, der sich nicht nachfüllen lasse. Der zweite Halbsatz stimmt, der erste nicht.

Ein Ladestreifen, wie ihn der Karabiner 98a benutzt, ist ein Werkzeug: Er wird aufgesetzt, die Patronen werden aus ihm ins Magazin gedrückt, er bleibt zurück. Das Magazin des Mausers hat eigene Ränder, die den Stapel halten, und funktioniert ohne Streifen genauso.

Der Ladeblock der M1 ist kein Werkzeug, sondern Bauteil. Er wandert mit den Patronen in den Schacht und bleibt dort bis zum letzten Schuss. Die umgebogenen Ränder, an denen der Stapel hängt, gehören zu ihm. Der Schacht der Waffe hat keine. Nimmt man den Block heraus, so ist die M1 kein Mehrlader mehr, sondern ein Einzellader, bei dem jede Patrone von Hand ins Lager gelegt wird.

Daraus folgen alle drei bekannten Eigenschaften auf einmal, und zwar zwangsläufig:

  • Der Auswurf. Der Block muss die Waffe verlassen, bevor der nächste hinein kann. Er wird deshalb ausgeworfen und nicht entnommen. Der Klang ist der eines federgetriebenen Blechteils, das gegen nichts mehr schlägt.
  • Der Verschlussfang. Er ist an denselben Vorgang gekoppelt, weil der Schacht in dem Augenblick offen liegen muss, in dem der Block herausspringt. Verschlussfang und Blockauswurf gehen deshalb vom selben Zubringerarm aus.
  • Kein Auffüllen. Lose Patronen finden im Schacht nichts, woran sie hängen könnten. Was bleibt, ist der Auswurf des teilentleerten Blocks über den Klemmhebel — eine vorgesehene Funktion, nicht eine Notlösung — oder das Nachdrücken einzelner Patronen von oben in den steckenden Block, was möglich, aber nicht vorgesehen ist.

Das G 43 hatte drei Jahre später ein abnehmbares Magazin und damit alle drei Fragen zugleich erledigt.

Entwicklung

John Cantius Garand arbeitete ab 1919 an der Springfield Armory an Selbstladegewehren. Angenommen wurde die Waffe 1936. Die Erstausführung nahm das Gas nicht durch eine Bohrung im Lauf ab, sondern über eine Glocke an der Mündung, die den Gasstrom nach dem Austritt des Geschosses abfing — die sogenannte Gasfalle. Sie war aufwendig, empfindlich gegen Verschmutzung und band die Waffe an ein Mündungsteil, das sich beim Reinigen lösen konnte. Mitte 1940 wurde auf die schlichte Bohrung im Lauf umgestellt; die vorhandenen Waffen wurden überwiegend umgerüstet.

Fertigung

Fertigung
FertigerLand
Springfield ArmoryUSA
Winchester Repeating ArmsUSA
Harrington & RichardsonUSA
International HarvesterUSA
BerettaItalien
BredaItalien
F.M.A.P.Argentinien

Insgesamt 5.468.772 Waffen zwischen 1937 und 1957. Zum Vergleich: Die Erfurter Fertigung des Karabiner 98a erreichte in elf Jahren rund 1,7 Millionen, das Gewehr 43 in zwei Jahren gut 400.000.

Varianten

Varianten
AusführungKennzeichen
M1, Gasfallebis Mitte 1940, Gasabnahme über eine Mündungsglocke; die meisten Stücke wurden umgerüstet
M1, Gasbohrungab Mitte 1940 Serienstand
M1CScharfschützenausführung, Zielfernrohr seitlich versetzt auf einer am Gehäuse angeschraubten Schiene
M1DScharfschützenausführung, Zielfernrohrhalter auf einem eigenen Laufansatz — deshalb ohne Eingriff am Gehäuse
Beretta-Fertigungitalienische Nachkriegsfertigung; Grundlage des späteren BM 59

Für die Bestimmung

Die M1 ist millionenfach gebaut, jahrzehntelang instandgesetzt und danach in großer Zahl über zivile Programme abgegeben worden. Ein Stück mit durchgehend zusammenpassenden Teilen ist deshalb der seltenere Fall, und der Sachverständige prüft an dieser Waffe zuerst, ob er ein Original, eine Instandsetzung oder eine Zusammenstellung vor sich hat.

  1. Die Gehäusebeschriftung. Sie nennt Fertiger und Zeichnungsnummer und ist das einzige Merkmal, das nicht getauscht werden kann, ohne die Waffe zu einer anderen zu machen. Alles Weitere — Lauf, Verschluss, Abzugsgruppe, Schaft — ist Wechselteil, und alles Weitere wurde in Instandsetzungen auch gewechselt. Eine Waffe, deren Teile aus verschiedenen Fertigungen stammen, ist der Regelfall und kein Mangel.
  2. Die Gasfalle. Ein Stück mit Mündungsglocke ist ein Frühstück von hohem Wert und aus ebendiesem Grund der am häufigsten nachgebaute Zustand dieser Waffe überhaupt. Geprüft wird nicht die Glocke, sondern das Zusammenpassen von Lauf, Gehäusenummer und Beschriftung; eine Glocke an einem späten Lauf beantwortet die Frage von selbst.
  3. Die Verschlussstange. Sie wird auf Geradheit geprüft, und zwar vor allem anderen. Eine verbogene Stange ist der verbreitetste Schadensbefund an dieser Waffe und die unmittelbare Folge von Munition, für die die feste Gasentnahme nicht gerechnet ist.
  4. Die Warzen und ihre Rastflächen. Geprüft wird, ob beide Warzen tragen. Trägt nur eine, so ist entweder der Verschluss oder das Gehäuse nachgearbeitet worden. Bei einer Waffe, die auf volle Gewehrpatronenleistung ausgelegt ist, ist das kein Schönheitsfehler.
  5. Der Auswerferstößel. Unregelmäßiger Auswurf geht bei der M1 fast immer auf den federbelasteten Stößel im Stoßboden zurück und nicht auf die Kralle. Der Stößel ist die Stelle, an der Verharzung zuerst wirkt.
  6. Die Scharfschützenausführungen. M1C und M1D werden in großem Umfang nachgestellt. Der Unterschied ist konstruktiv und deshalb prüfbar: Die M1C trägt eine seitlich am Gehäuse angeschraubte Schiene und damit Bohrungen im Gehäuse selbst, die M1D einen Halter auf einem eigenen Laufansatz. Ein Gehäuse ohne die entsprechenden Bohrungen kann keine M1C gewesen sein; ein M1D-Lauf lässt sich dagegen an jede Waffe schrauben, weshalb bei dieser Ausführung die Papiere mehr tragen als das Objekt.
  7. Die Visierung. Die frühe Klemmscheibenverstellung und die spätere gerändelte Trommel grenzen die Fertigungszeit der Baugruppe ein, nicht die der Waffe. Ein spätes Visier an einem frühen Gehäuse ist Instandsetzung.
  8. Der Ladeblock. Er gehört zur Waffe, wird aber praktisch nie mitgeführt und ist in verschiedenen Fertigungen im Umlauf. Verbogene Ränder sind die häufigste Ursache für Zuführstörungen, die sonst der Waffe angelastet werden.

Waffenrechtliches

Die M1 Garand ist ein halbautomatisches Gewehr und keine Kriegswaffe nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Als halbautomatische Langwaffe ist sie auf eine Waffenbesitzkarte eintragbar; die Beschränkungen für halbautomatische Waffen mit Wechselmagazin greifen bei ihr nicht in derselben Weise, weil die Zuführung ohne abnehmbares Magazin arbeitet. Eine Freistellung als Altwaffe kommt nicht in Betracht. Dieses Register gibt keine Rechtsauskunft. Siehe Methodik.

Offene Forschungsfragen. Erstens der Leerweg der Verschlussstange vor dem Beginn der Drehung: Er trägt in dieser Konstruktion die gesamte Vorentspannung, und keine der eingesehenen Darstellungen nennt ein Maß. Ein zerlegtes Stück und ein Messschieber würden die Frage erledigen. Zweitens der Drehwinkel des Verschlusses, für den kursierende Zahlen keine Fundstelle haben. Drittens die deutsche Verwendung: Ob und in welchem Umfang Bundesgrenzschutz und Bereitschaftspolizeien der frühen 1950er Jahre M1 führten, ist in Übersichtsdarstellungen behauptet und in diesem Register nicht an einer Beschaffungsakte geprüft.

Konstruktion

Verschluss
Drehkopfverschluss, formschlüssig verriegelt. Zwei Warzen am Verschlusskopf greifen in Rastflächen des Gehäuses; gedreht wird der Verschluss von einer Steuerkurve in der Verschlussstange, die auf eine Nase an der rechten hinteren Verschlussflanke wirkt. Der Drehwinkel ist klein — er muss nur die beiden Warzen aus ihren Rastflächen bringen und nicht 90 Grad wie beim Zylinderverschluss.
Ladeprinzip
Gasdrucklader mit Langhubkolben unterhalb des Laufs, fest mit der Verschlussstange verbunden; aufschießend, nur Einzelfeuer. Verriegelungsart und Ladeprinzip sind zwei getrennte Merkmale: verriegelt wird über den Drehkopf, angetrieben wird über abgezweigtes Gas. Kein Laufrücklauf, keine Verzögerungsmasse. Die Gasentnahme sitzt nahe der Mündung und ist NICHT regelbar. Die Erstausführung nahm das Gas nicht durch eine Bohrung, sondern über eine Mündungsglocke ab (Gasfalle); der Wechsel zur Laufbohrung fiel in die Mitte des Jahres 1940
Zuführung
Fest eingebauter Magazinschacht für 8 Patronen, gefüllt mit einem Ladeblock (en bloc clip), der als Ganzes eingesetzt wird und nach dem letzten Schuss selbsttätig nach oben ausgeworfen wird. Der Block ist beidseitig verwendbar. Er bringt die haltenden Ränder für den Patronenstapel selbst mit — das Gehäuse hat keine eigenen Magazinlippen
Abzug
Einzelfeuer, Hahnschloss. Die Abzugsgruppe ist als Ganzes aus dem Schaft zu nehmen. Der Hahn trägt zwei getrennte Paare von Fanghaken: das eine liegt auf der Abzugsstange und hält ihn in der Spannrast, das andere fängt ihn beim Rücklauf am Unterbrecher, der am Abzug sitzt. Welches der beiden Paare am Hahn innen und welches außen liegt, geben die eingesehenen Darstellungen nicht an; der Eintrag unterscheidet sie deshalb nach Funktion und nicht nach Lage
Sicherung
Kippsicherung vorn im Abzugsbügel, mit dem Zeigefinger zu bedienen; sperrt Abzug und Hahn
Visierung
Lochkimme, in Höhe und Seite verstellbar, mit langer Visierlinie über der Hülsenbrücke; Balkenkorn im Schutz. Frühe Ausführungen mit Klemmscheibenverstellung („lock bar"), spätere mit gerändelten Trommeln

Maße und Leistung

Länge
1107 mm (43,6 Zoll)
Lauflänge
610 mm (24 Zoll)
Gewicht
rund 4,3 kg ungeladen
Magazin
8 Patronen im Ladeblock
V₀
rund 850 m/s mit der Dienstpatrone (angegeben werden 2750 bis 2800 fps, also rund 838 bis 853 m/s)
Kadenz
40 bis 50 Schuss/min als praktische Feuergeschwindigkeit; kein Dauerfeuer

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Ausgangslage — verriegelt, Hahn gespannt

    Die Patrone liegt im Lager. Die beiden Warzen des Verschlusskopfs stehen in den Rastflächen des Gehäuses; die Verschlussstange liegt vorn, ihre Steuerkurve hält die Verschlussnase unten. Der Hahn liegt mit dem Sear-Hakenpaar auf der Abzugsstange.

  2. 2

    Auslösen und Zündung

    Der Abzug dreht die Abzugsstange aus diesem Hakenpaar; der Hahn schlägt auf den Schlagbolzen im Verschluss. Dieser kann den Stoßboden nur erreichen, wenn der Verschluss vollständig gedreht ist — sonst läuft sein Schaft gegen die Gehäusebrücke. Eine Zündung bei unvollständiger Verriegelung ist ausgeschlossen.

  3. 3

    Gasentnahme nahe der Mündung

    Erst nachdem das Geschoss die Entnahmebohrung passiert hat, strömt Gas in den Zylinder unter dem Lauf und treibt den Langhubkolben zurück. Die Entnahmestelle liegt kurz vor der Mündung, der Druck ist dort schon stark gefallen. Der Impuls kommt spät, dafür gleichmäßig, und wirkt über einen langen Weg statt in einem Stoß. Geregelt wird nichts.

  4. 4

    Leerweg der Verschlussstange

    Die Stange läuft zunächst allein zurück, ohne den Verschluss zu bewegen; erst danach greift die Steuerkurve. Dieser Leerweg ist die Vorentspannung der Konstruktion — er verschafft dem Restdruck im Lauf Zeit. Wer ihn überspringt, überspringt die Stelle, an der sich Gasdrucklader voneinander unterscheiden.

  5. 5

    Drehentriegelung ohne Erstauszug

    Die schräge Fläche in der Stange hebt die Nase an der rechten hinteren Verschlussflanke und dreht den Verschluss aus den Rastflächen. Die Drehung geschieht, ohne dass der Verschluss dabei nennenswert zurückweicht: Die Warzen und ihre Rastflächen stehen rechtwinklig zur Seelenachse. Einen Erstauszug wie beim Zylinderverschluss, wo eine schräge Steuerfläche die Kammer beim Drehen zugleich ein Stück zurückzieht, leistet die Bauart deshalb NICHT — die Hülse wird erst gelöst, wenn die Stange den Verschluss mitnimmt. Möglich ist das, weil der Verschluss bis zum Druckabfall formschlüssig verriegelt bleibt; ein genutetes Patronenlager, wie es rollenverzögerte Waffen brauchen, erübrigt sich aus diesem Grund und nicht wegen einer Auszugshilfe.

  6. 6

    Rücklauf, Auszug, Auswurf

    Erst jetzt nimmt die Stange den Verschluss mit. Die Kralle rechts im Stoßboden hält den Hülsenrand, den sie beim Zuführen übergriffen hat; links drückt ein federbelasteter Auswerferstößel die ganze Zeit gegen den Hülsenboden. Sobald der Rand die Kralle verlässt, kippt der Stößel die Hülse nach rechts oben aus. Der Auswurf ist federgetrieben und nicht anschlaggesteuert — Fehlauswürfe gehen fast immer auf einen verschmutzten oder gebrochenen Stößel zurück.

  7. 7

    Spannen und Unterbrechung

    Der zurücklaufende Verschluss drückt den Hahn nieder. Hält der Schütze den Abzug gezogen, so fängt ihn nicht die Abzugsstange, sondern das zweite Hakenpaar am Unterbrecher, der hinten am Abzug sitzt; erst wenn der Finger nachlässt, gleitet der Hahn von diesen Flächen in die Spannrast. Ein eigenes Unterbrecherteil gibt es nicht, die Aufgabe erledigt die zweite Rastenebene am Hahn. Wer den Abzug „verbessert", greift in diese Geometrie ein.

  8. 8

    Vorlauf, Zuführwinkel, Patronenlage

    Die Schließfeder treibt Stange und Verschluss vor. Der Zubringer drückt den Patronenstapel gegen die umgebogenen Ränder des Ladeblocks; von dort nimmt der Stoßboden die oberste Patrone. Weil die Patronen im Block versetzt liegen, wechselt die Zuführseite von Schuss zu Schuss. Die Patrone läuft schräg nach oben in den Übergangskonus und richtet sich waagerecht aus; zuletzt zwingt die Steuerkurve die Verschlussnase nach unten und dreht die Warzen in die Rastflächen.

  9. 9

    Letzter Schuss, Auswurf des Blocks, Verschlussfang

    Nach dem achten Schuss steigt der Zubringer ganz durch. Sein Arm gibt den Klemmhebel frei, eine eigene Feder wirft den leeren Block nach oben aus — der Klang, den jeder kennt — und derselbe Arm legt den Fanghebel vor die Verschlussstange. Der nächste Block drückt beim Einsetzen den Zubringer nieder, der Arm gibt den Fanghebel frei, und der Verschluss läuft aus eigenem Antrieb vor. Genau hier entsteht der eingeklemmte Daumen: Das Laden löst den Vorlauf aus, während die Hand noch im Auswurffenster liegt.

Gasdrucklader mit Langhubkolben und Drehkopfverschluss

Schemaskizze, nicht maßstäblich

1 2 3
  1. 1 Verriegelt: Die Warzen des Verschlusskopfs liegen hinter den Rastflächen des Gehäuses. Der Lauf steht fest — er läuft nicht mit zurück.
  2. 2 Gasentnahme: Hinter dem Geschoss strömt ein Teil der Pulvergase durch die Laufbohrung in den Gaszylinder und treibt den Kolben zurück. Der Kolben ist fest mit dem Verschlussträger verbunden (Langhub).
  3. 3 Entriegelung: Eine Steuerkurve im Träger dreht den Verschlusskopf aus den Rastflächen; erst danach nimmt der Träger ihn nach hinten mit.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

Gewehr 43 / Karabiner 43

Carl Walther, Gustloff-Werke · Deutschland (Zella-Mehlis, Weimar) · 1943
System
Gasdrucklader mit Kurzhubkolben, Flappenverriegelung, abnehmbares Magazin für 10 Patronen
Unterschied
Sieben Jahre später und konstruktiv das modernere Gewehr: Kurzhub statt Langhub, abnehmbares Magazin statt Ladeblock, serienmäßige Zielfernrohrschiene. Es kam nur zu spät und in zu geringer Zahl.
Befund
Der Vergleich zeigt, dass Deutschland beim Selbstlader nicht führend war, sondern nachzog — und beim Nachziehen die besseren Lösungen fand, ohne sie noch nutzen zu können.

Maschinenkarabiner 42(H) und Sturmgewehr 44

C. G. Haenel · Deutschland (Suhl) · 1942
System
Gasdrucklader, Kippblockverriegelung, Kurzpatrone 7,92 × 33 mm
Unterschied
Der eigentliche Gegenentwurf. Die M1 bleibt bei der vollen Gewehrpatrone und damit beim Einzelschuss; das Sturmgewehr verkürzt die Patrone und gewinnt dadurch beherrschbares Dauerfeuer.
Befund
Der entscheidende Vergleich dieses Registers. Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss gab es 1936 längst — die Suhler Neuerung lag nicht in der Mechanik, sondern in der Munitionsauslegung. Siehe Patronenklassen.

FN FAL

Fabrique Nationale de Herstal · Belgien · 1953
System
Gasdrucklader mit Kurzhubkolben und regelbarer Gasentnahme, Kippblockverriegelung, abnehmbares Magazin für 20 Patronen, 7,62 × 51 mm NATO
Unterschied
Derselben Gattung zugeordnet und aus derselben Einsicht heraus gebaut, nur siebzehn Jahre später und mit allen Antworten, die der M1 fehlen: regelbare Gasentnahme statt fester Bohrung, abnehmbares Magazin statt Ladeblock, Kurzhub statt Langhub. Geblieben ist die Grenze — die volle Gewehrpatrone lässt kein beherrschbares Dauerfeuer zu.
Befund
Der Vergleich ordnet die M1 in ihre Gattung ein und nicht in eine Zwischenstellung. Selbstladegewehr für die volle Gewehrpatrone ist eine Klasse mit eigener Geschichte, die 1936 beginnt und mit dem FAL ihren technischen Endstand erreicht.

Karabiner 98a

Gewehrfabrik Erfurt und weitere Arsenale · Deutsches Reich · 1908
System
Zylinderverschluss System Mauser 98, festes Kastenmagazin für 5 Patronen, Ladestreifen, 8 × 57 mm
Unterschied
Der Repetierer, den die M1 ablöste, im Ladevorgang verglichen: Beim Mauser wird der Ladestreifen von oben aufgesetzt und die Patronen aus ihm ins Magazin gedrückt, der leere Streifen bleibt zurück. Beim M1 wandert der Block als Ganzes in die Waffe und bleibt bis zum letzten Schuss darin. Ladestreifen und Ladeblock sind darum nicht dasselbe.
Befund
Der Vergleich benennt den Preis der Selbstladung: rund ein halbes Kilogramm mehr Gewicht bei fast gleicher Gesamtlänge (4,3 gegen die deutschsprachig angegebenen 3,8 kg), drei Patronen mehr im Vorrat und ein Ladeverfahren, das kein Auffüllen erlaubt, wo der Repetierer jederzeit einzeln nachschieben konnte.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Der Ladeblock ist das Magazin und nicht seine Füllung

    Der Blechrahmen bringt die Ränder mit, an denen der Patronenstapel hängt; das Gehäuse hat keine eigenen Magazinlippen. Ohne Block lässt sich die Waffe nicht als Mehrlader betreiben, sondern nur einzeln über das Lager laden. Daraus folgt die bekannte Einschränkung, und sie ist schärfer als meist dargestellt: Nicht das Nachfüllen von Hand ist umständlich, sondern das Magazin existiert ohne den Block gar nicht. Ein teilentleerter Block lässt sich über den Klemmhebel auswerfen — dafür ist der Hebel da —, und einzelne Patronen lassen sich bei offenem Verschluss von oben in den steckenden Block nachdrücken. Vorgesehen ist das zweite nicht, und im Gefecht ist es keine Möglichkeit.

    plausibel

  • Der eingeklemmte Daumen ist eine Folge des Verschlussfangs

    Der Fanghebel wird nicht vom Schützen gelöst, sondern vom Zubringer, und der Zubringer wird vom einzusetzenden Block niedergedrückt. Das Laden löst also selbst den Vorlauf aus, und zwar in dem Augenblick, in dem die Hand noch im Auswurffenster steht. Verschärft wird das, wenn der Verschluss vorher nicht ganz zurückgezogen wurde: Dann hält ihn nur die Reibung am Zubringer, und eine Erschütterung genügt. Ein Konstruktionsfehler ist es nicht, wohl aber eine Bauart, die eine bestimmte Handhabung erzwingt und Fehler bestraft.

    plausibel

  • Feste Gasentnahme, ausgelegt auf eine bestimmte Ladung

    Die Bohrung ist unveränderlich, die Waffe auf den Druckverlauf der Dienstpatrone gerechnet. Munition mit langsamerem Pulver hält am Entnahmepunkt einen höheren Druck und beschleunigt die Verschlussstange stärker als vorgesehen; die Stange ist lang, dünn und nur an ihren Auflagen geführt, und sie verbiegt. Der Handel hält dafür regelbare Gasschrauben bereit, was für sich genommen schon zeigt, dass das Problem allgemein anerkannt ist. Für die Zustandsbeurteilung heißt das: Die Verschlussstange wird auf Geradheit geprüft, und zwar zuerst.

    plausibel

  • Gewicht

    Mit rund 4,3 kg deutlich schwerer als die Repetierer, die es ablöste — der Preis des Selbstlademechanismus bei voller Gewehrpatrone. Der Karabiner 98a wiegt rund 3,8 kg bei fast gleicher Länge.

    plausibel

  • Volle Gewehrpatrone als konzeptionelle Grenze

    Kein Konstruktionsfehler, sondern die Auslegungsentscheidung: Mit .30-06 ist Dauerfeuer aus der Hand nicht beherrschbar. Die Waffe bleibt deshalb ein Selbstlader für den Einzelschuss. Nach der Systematik dieses Registers folgt daraus zugleich die Gattung — Gewehrpatrone heißt Selbstladegewehr und nicht Sturmgewehr.

    plausibel

  • Das offene Gehäuse nimmt auf, was der Block hereinträgt

    Ladeblock und Patronen wandern gemeinsam in den Schacht, und mit ihnen alles, was am Block haftet. Ein verbogener oder rostiger Block stört die Zuführung unmittelbar, ohne dass an der Waffe etwas fehlerhaft wäre. Bei der Fehlersuche an einem M1 sind deshalb zuerst die Blöcke zu tauschen und nicht die Waffe zu zerlegen.

    plausibel

Verwendung

  • Standardgewehr der US-Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg und in Korea
  • Erste in großer Zahl eingeführte Selbstladewaffe der Infanterie überhaupt — ein Vorsprung von rund sieben Jahren gegenüber dem deutschen G 43
  • Nach 1945 über Militärhilfe in zahlreiche Staaten abgegeben; Fertigung in Italien bei Beretta und Breda sowie in Argentinien
  • In der Bundesrepublik bei Bundesgrenzschutz und Bereitschaftspolizeien der frühen 1950er Jahre in Gebrauch, bevor das G1 und später das G3 kamen. Für diesen Punkt lag diesem Register keine Beschaffungsakte vor (siehe Belegnotiz)

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (de) M1 Garand Link
  2. [Online] Wikipedia (en) M1 Garand , Gasfalle an der Mündung in der Erstausführung, Wechsel zur gebohrten Gasentnahme Mitte 1940 mit Umrüstung der älteren Waffen; Langhubkolben an der Verschlussstange, Drehkopf mit zwei Warzen; Ladeblock zu 8 Patronen, beidseitig verwendbar, Auswurf nach dem letzten Schuss mit Verschlussfang, ausdrücklicher Hinweis, dass auch teilentleerte Blöcke über den Klemmhebel auszuwerfen sind; Maße 1107 mm / 610 mm / 4,31 kg, rund 853 m/s, 40 bis 50 Schuss/min; Gesamtfertigung 5.468.772 Stück 1937 bis 1957 bei sieben Fertigern; Sicherung vorn im Abzugsbügel Link
  3. [Online] Gary's Place M1 .30 Caliber Rifle — Cycle of Operation , Ablauf in acht Stufen: Zuführen, Einführen, Verriegeln, Schuss, Entriegeln, Ausziehen, Auswerfen, Spannen. Die Steuerfläche der Verschlussstange drückt die Verschlussnase beim Verriegeln nach unten und hebt sie beim Entriegeln; Auswurf nach rechts oben durch den federbelasteten Auswerferstößel; selbsttätiger Auswurf des Blocks nach dem letzten Schuss. Maße und Mündungsgeschwindigkeit 2750 bis 2800 fps Link
  4. [Online] Biggerhammer, M1 trigger Improving The M1 Rifle's Trigger , Der Hahn trägt zwei getrennte Hakenpaare — „sear hooks" und „disconnector hooks"; der Unterbrecher sitzt hinten am Abzug. Welches Paar am Hahn innen und welches außen liegt, sagt die Fundstelle nicht; ebenso wenig äußert sie sich zur Aufgabe der Hahnfeder Link
  5. [Online] GarandGear M1 Garand and your Thumb , Entstehung des eingeklemmten Daumens: Bei nicht vollständig zurückgezogenem Verschluss fasst der Fanghebel die Verschlussstange nicht, der Verschluss liegt nur reibungsgehalten am Zubringer; empfohlene Handhabung mit dem Handballen am Spanngriff Link
  6. [Online] Bundesministerium der Justiz Waffengesetz Link