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OD WH

Modell

Haenel Modell 312

Fertigung
VEB Ernst-Thälmann-Werk , Haenel
Kaliber
4,5 mm Diabolo
Zeitraum
1966–…
Belegstatus
plausibel Begründung anzeigenBegründung ausblenden

Herstellerzuordnung, die Bezeichnung als Seitenspanner, die Rolle im DDR-Breitensport, der WM-Auftritt 1966 in Wiesbaden und die Fortführung als Haenel 600 sind übereinstimmend belegt. NEU IN DIESER FASSUNG und aus der deutschsprachigen Übersichtsdarstellung übernommen, die sich ihrerseits auf Ernst G. Dieter, „Luftgewehre und Luftpistolen aus Suhl und Zella-Mehlis nach 1945" stützt: Entwicklung 1965 bis 1967 und Fertigung 1967 bis 1992; Gesamtlänge 1066 mm, Höhe 230 mm, Breite 55 mm, Lauflänge 421 mm, Gewicht 4,4 kg, Visierlänge 756 bis 788 mm, 12 Züge mit Rechtsdrall; Spannhebel rechts, 90 Grad Schwenkweg, Ratsche gegen das Zurückschnellen, blockierter Abzug während des Spannens, kein Abbrechen des Spannvorgangs möglich, Freigabe des Diabololagers durch die zurückgehende Verschlusshülse; keine manuelle Sicherung; Prellschlagdämpfer als gummipuffer- und federgedämpfte Hülse über dem Laufansatz; Diopter auf 9-mm-Prismenschiene, 100 mm lang, zwei Segmente mit je neun halbrunden Nuten, mit zwei Halbwellen geklemmt; Buchenschaft mit Monte-Carlo-Backe, punziertem Pistolengriff und punzierter Daumenauflage, Schaftlänge über Zwischenplatten, Schaftkappe stufenlos höhenverstellbar; Optimierung auf Standard-Diabolos mit 4,53 mm Kopfdurchmesser; Werksangabe 160 m/s gegen gemessene 173 m/s (0,53 g) und 183 m/s (0,47 g); Varianten 312-1 (intern 3.121), 312-1.2 für Laufende Scheibe und Haenel 600 nach 1989/90 auch im Kaliber 5,5 mm mit Nussbaumschaft; Prototyp 3.122 von 1973 bis 1975 mit zurücklaufendem Federsystem, nicht in Serie wegen der Entwicklung des MLG 550; Punzen Haenel-Pfeil, Suhler Waffenschmied, Modellbezeichnung, Seriennummer, „Made in GDR" und „Kal. 4,5 mm"; Rechtslage rund 8 J bei Freistellung für vor dem 2. April 1991 in der DDR hergestellte und in den Handel gebrachte Stücke. ZUM DATENSATZ: Er führt unverändert 1966 als Anfangsjahr, also das Jahr des Prototypeneinsatzes in Wiesbaden. Die Serienfertigung begann nach derselben Quelle 1967. Beides steht nebeneinander und ist nicht zusammengezogen worden. Ein Endjahr führt der Datensatz nicht, obwohl 1992 belegt ist, weil die Fertigung als Haenel 600 fortlief und für diese kein Auslaufjahr vorliegt. DER ENERGIEÜBERSCHLAG ist eine Rechnung dieses Registers: 0,53 g bei 173 m/s ergeben 7,9 J, 0,47 g bei 183 m/s ebenfalls 7,9 J. Dass zwei unabhängig genannte Wertepaare auf dieselbe Mündungsenergie führen, stützt beide; ein Messwert dieses Registers ist es nicht. Die Werksangabe von 160 m/s ergäbe mit 0,53 g rund 6,8 J und liegt damit unter der heutigen Freigrenze — ein Unterschied, der bei der Bewertung eines Einzelstücks bedacht sein will. KORRIGIERT gegenüber der früheren Fassung ist die Reihenfolge der beiden Ausschläge: Sie lautete dort, es wirke „zuerst die Kolbenmasse nach vorn, dann der Rückstoß des Geschosses nach hinten". Nach dem Impulssatz weicht das Gehäuse zunächst nach HINTEN aus, solange der Kolben nach vorn beschleunigt wird, und schnellt beim Abfangen des Kolbens nach VORN; der zweite Ausschlag ist der stärkere und derjenige, gegen den der Dämpfer arbeitet. Dieselbe Formulierung steht noch auf der Systemseite zu den Luftdrucksystemen. NICHT BELEGT sind Stückzahlen, Exportzahlen und ein Auslaufjahr der Haenel 600. Die Angaben zu Feinwerkbau (Modell 300 ab 1969 mit Schlittensystem, Modell 600 ab 1984 mit vorverdichteter Luft) stammen aus der Herstellerchronik und einer Übersichtsdarstellung, die sich beim Fertigungsende des Modells 300 widersprechen; für den hier gezogenen Vergleich ist das ohne Belang. Die Herstellerchronik nennt das Modell 600 als das ERSTE PRESSLUFTGEWEHR DIESES HAUSES; ob es das erste Pressluft-Matchluftgewehr überhaupt war, ist hier NICHT geprüft und wird deshalb auch nicht behauptet. NICHT EINGESEHEN wurde die zugrunde liegende Primärdarstellung Dieters.

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Der Antrieb ist derselbe wie bei einfachen Luftgewehren: Eine kräftige Stahlfeder treibt einen Kolben nach vorn, der die Luft in einem Zylinder schlagartig zusammenpresst; dieser Druck schiebt das kleine Bleigeschoss durch den Lauf. Neu ist, wie die Feder gespannt wird. Bei den verbreiteten Luftgewehren knickt man dazu den Lauf nach unten und benutzt ihn als Hebel — er bewegt sich also vor jedem Schuss und liegt danach ein wenig anders zum übrigen Gerät. Die 312 hat stattdessen einen eigenen Hebel an der Seite. Er wird eine Vierteldrehung nach rechts gezogen, zieht den Kolben nach hinten, bis dieser einrastet, und der Lauf bleibt fest an seinem Platz. Damit ändert sich die Lage von Lauf und Visierung — also der Zielhilfen, über die der Schütze die Waffe ausrichtet — von Schuss zu Schuss nicht mehr; für einen Wettkampf, in dem jeder Schuss denselben Punkt treffen soll, ist das der entscheidende Unterschied. Eine Sperre verhindert, dass der Hebel zurückschnappt, und solange gespannt wird, ist der Abzug blockiert. Geladen wird von Hand, ein Geschoss nach dem anderen; einen Vorratsbehälter gibt es nicht, weil im Wettkampf ohnehin jeder Schuss ein eigener Vorgang ist. Was bleibt, ist die Eigenart aller Federgewehre: Die Waffe bewegt sich zweimal, bevor das Geschoss draußen ist. Zuerst weicht sie nach hinten aus, solange die Feder den Kolben nach vorn schiebt; dann schnellt sie nach vorn, sobald der Kolben auf die zusammengedrückte Luft trifft. Der zweite Stoß ist der stärkere, und gegen ihn hat die 312 eine gefederte Hülse eingebaut. Ganz weg ist er nicht.

Das Modell 312 des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks „Ernst Thälmann” war das Standard-Matchluftgewehr der DDR-Sportschützen bis zur Vereinsebene. Umgangssprachlich hieß es nach seiner Bauart „Seitenspanner”.

Konstruktion

Beim Knicklaufgewehr wird der Lauf zum Spannen abgeknickt; er bewegt sich also bei jedem Schuss relativ zum System. Beim Seitenspanner spannt ein separater Hebel an der rechten Systemseite, und der Lauf bleibt fest. Für den Wettkampf zählt vor allem, dass die Lage von Lauf und Visierung zum System unverändert bleibt, unabhängig davon, wie oft gespannt wurde. Deshalb ist diese Bauart im Matchbereich verbreitet und der Knicklauf im Breitengebrauch.

Weniger bekannt ist, wie weit die Konstrukteure die Sicherheit aus dem Bewegungsablauf statt aus einem Bauteil bezogen haben. Die 312 hat keine Sicherung. An ihrer Stelle stehen drei Zwangsbedingungen: Der Abzug ist blockiert, solange gespannt wird. Eine Ratsche verhindert, dass der Hebel unter der Federlast zurückschlägt. Und der Spannvorgang lässt sich nicht abbrechen, sondern nur zu Ende führen. Wer eine Waffe für den Standbetrieb baut, an dem organisatorisch gesichert wird, kann so verfahren; im Feld wäre es unbrauchbar.

Der zweite Kunstgriff steckt im Spannhebel selbst, der zugleich das Diabololager freigibt. Laden und Spannen sind damit gekoppelt, und ein halb gespanntes, aber geladenes Gerät kann es nicht geben.

Der doppelte Impuls

Federkolbenwaffen haben eine Eigenart, die sie für das Schießen anspruchsvoller macht als Pressluftwaffen, und sie wird oft in der falschen Reihenfolge beschrieben.

Maßgeblich ist der Impulssatz. Solange die Feder den Kolben nach vorn beschleunigt, bekommt alles andere denselben Impulsbetrag nach hinten: Zylinder, Systemhülse, Lauf, Visierung, Schaft. Die Waffe weicht also zuerst zurück. Sobald der Kolben auf das verdichtete Luftpolster trifft, wird er abgefangen — metallisch am Zylinderkopf nur dann, wenn der Widerstand fehlt, also beim Abschlagen ohne Diabolo —, sein Impuls kehrt in das Gehäuse zurück, und die Waffe schnellt nach vorn. Die beiden Impulsbeträge sind nahezu gleich; weil das Abfangen ungleich kürzer dauert als der Vorlauf, setzt der zweite Ausschlag mit der weit größeren Kraft ein, und deshalb ist er der, den man spürt. Er heißt Prellschlag. Erst danach verlässt das Diabolo den Lauf und trägt einen letzten, sehr kleinen Impuls nach hinten ab.

Netto bleibt fast nichts übrig, denn der Kolben wiegt ein Vielfaches des Geschosses und kommt am Ende zur Ruhe. Was den Schützen stört, ist deshalb nicht der Betrag, sondern die Abfolge: Die Waffe bewegt sich zweimal in entgegengesetzte Richtungen, bevor das Geschoss die Mündung erreicht.

Genau dort setzt die einzige nennenswerte Verfeinerung der 312 an. Über dem Laufansatz sitzt eine gummipuffer- und federgedämpfte Hülse, auf die die Kompressionshülse beim Schuss aufschlägt. Der Prellschlag wird damit gemildert und in der Zeit gestreckt. Aufgehoben ist er nicht, und der Betrieb wusste das: Zwischen 1973 und 1975 entstand der Prototyp 3.122 mit einem zurücklaufenden Federsystem, das den Prellschlag nach der Literatur fast vollständig absorbierte. Er kam nicht in Serie.

Entwicklung

Entwickelt wurde die 312 zwischen 1965 und 1967 als Meisterschaftsluftgewehr. Im Jahr 1966 startete die DDR-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Wiesbaden mit Prototypen; ausgestattet werden sollte ursprünglich auch die sowjetische Mannschaft, wofür jedoch nicht genügend Exemplare rechtzeitig bereitstanden. Die Serienfertigung lief 1967 an und endete 1992.

Über den Fertigungszeitraum wurde die Waffe in Einzelheiten verbessert, in den Grundzügen aber nicht verändert. Ablesen lässt sich das an ihrer eigenen Bezeichnung, die in den Unterlagen schrittweise zurückgenommen wurde:

Entwicklung
BezeichnungBedeutung
Meisterschafts-LuftgewehrAnspruch bei der Einführung
Hochleistungs-Luftgewehrerste Zurücknahme
Sportschützen-Luftgewehrzweite Zurücknahme
Seitenspanner-Luftgewehram Ende bleibt die Bauart als Beschreibung übrig

Der internationale Matchbau ging in denselben Jahren zwei Schritte weiter. Feinwerkbau brachte 1969 das Modell 300 mit einem rücklaufenden Schlittensystem, das den Prellschlag vom Schaft entkoppelt, und 1984 das Modell 600 mit Pressluft, bei dem gar kein Kolben mehr bewegt wird. Der Suhler Versuch in dieselbe Richtung, der Prototyp 3.122, wurde eingestellt, weil bereits das Meisterschaftsluftgewehr MLG 550 mit Luftspeichersystem in Arbeit war.

Fertigung

Gebaut von 1967 bis 1992 in Suhl, nach 1989/90 als Haenel 600 von der Jagd- und Sportwaffen Suhl GmbH fortgeführt. Stückzahlen liegen diesem Register nicht vor, und ein Auslaufjahr der Haenel 600 ebenso wenig. Zum Vergleich: Für das westliche Gegenstück FWB 300 werden rund 345.000 Stück genannt.

Varianten

  • 312-1 (innerbetrieblich 3.121), die Standardausführung.
  • 312-1.2 für die Disziplin Laufende Scheibe, unterschieden durch eine andere Kornaufnahme mit Doppelkorn und eine erhöhte, nicht verstellbare Schaftbacke.
  • 3.122, Prototyp von 1973 bis 1975 mit zurücklaufendem Federsystem. Nicht in Serie.
  • Haenel 600 nach 1989/90, auch im Kaliber 5,5 mm, wahlweise mit voll einstellbarem Schieberastvisier oder Zielfernrohr, Schaft aus Nussbaum statt Buche.

Verwendung

Standard-Matchluftgewehr bis zur Vereinsebene, unterhalb der internationalen Meisterschaftsklasse. Der organisatorische Rahmen, in dem diese Waffe stand, und die Frage, ob der DDR-Sportwaffenbau eine eigene Konstruktionskultur hervorbrachte, stehen unter Sportwaffenbau in der DDR.

Für die Bestimmung

  1. Die Punzen. Haenel-Pfeil, Suhler Waffenschmied, Modellbezeichnung, Seriennummer, „Made in GDR” und „Kal. 4,5 mm”. Die Herkunftsangabe entscheidet über die waffenrechtliche Behandlung und ist deshalb der erste Blick.
  2. Der Spannhebel und die Ratsche. Auf halbem Weg loslassen: Der Hebel darf nicht zurückschlagen. Fällt die Ratsche nicht, ist die Waffe unbrauchbar und gefährlich, weil die volle Federlast an der Hand hängt.
  3. Die Abzugssperre. Während des Spannens muss der Abzug blockiert sein. Zusammen mit Punkt 2 ersetzt sie die fehlende Sicherung, und beides gehört einzeln geprüft.
  4. Die Prismenschiene. 100 mm lang, zwei Segmente mit je neun halbrunden Nuten, 9 mm breit. Der Diopter wird aufgeschoben und mit zwei Halbwellen geklemmt. Eine Schiene mit anderem Maß oder ein aufgeschraubter Adapter zeigt einen Umbau an.
  5. Die Leistung. Ein Stück deutlich unter rund 173 m/s mit dem 0,53-g-Diabolo ist zuerst ein Dichtungsfall. Ein Stück deutlich darüber ist verdächtig auf eine Zubehörfeder, und das ist nicht nur eine technische Frage.
  6. Die Munition. Vor jeder Bewertung der Präzision Standard-Diabolos mit 4,53 mm Kopfdurchmesser verwenden. Die Waffe ist darauf abgestimmt, und teurere Matchmunition kann schlechter liegen.

Nachträglich ergänzt wird an diesen Waffen regelmäßig der Diopter, weil er abnehmbar ist und selten beim Stück bleibt. Verändert wird die Feder. Beides ist am Objekt zu erkennen, das erste mit dem Auge, das zweite nur mit dem Messgerät.

Einordnung

Luftdruckwaffen sind der einzige Waffenbereich, in dem östliche und westliche Nachfolger derselben Region unmittelbar konkurrierten; Feuerwaffenfertigung unterlag nach 1945 auf beiden Seiten den Beschränkungen der Besatzungsmächte, Luftdruckwaffen nicht. Beide Seiten konnten hier sofort wieder anfangen.

Und beide Seiten gingen auf denselben Ursprung zurück. In Suhl fertigte Haenel beziehungsweise der VEB Ernst-Thälmann-Werk, in Mellrichstadt Weihrauch, 1899 in Zella-Mehlis gegründet und 1948 über die Zonengrenze gewandert, rund 50 Kilometer weit.

Der zweite Befund betrifft das Verhältnis zum eigenen Schwestermodell. Die Haenel 310 und die 312 werden gern als zwei Stufen derselben Leiter beschrieben, doch die Zahlen zeigen einen Sprung: gleiche Lauflänge, aber die anderthalbfache Masse und die doppelte Mündungsenergie, dazu Diopter statt offener Visierung, Einzelladung statt Magazin und ein Prellschlagdämpfer, den die 310 nicht hat. Zwischen Jahrmarkt und Vereinswettkampf liegt in Suhl mehr als eine Ausstattungsstufe.

Der dritte Befund ist der unbequeme. Die 312 war eine gut gebaute Waffe, die auf der falschen Seite einer Systemgrenze stand. Ihr Wettbewerber im Westen löste dieselbe Aufgabe zuerst durch Entkopplung und dann durch Verzicht auf den bewegten Kolben, und dagegen half kein Dämpfer. Suhl sah das früh genug und baute 1973 einen Prototyp, der die Antwort gewesen wäre; gebaut wurde er nicht, weil parallel bereits an einer Pressluftwaffe gearbeitet wurde. Was am Ende fehlte, war nicht die Einsicht, sondern die Serie.

Waffenrechtliches

Federkolben-Luftgewehr mit rund 8 J Mündungsenergie und damit über der bundesdeutschen Grenze von 7,5 J. Erwerb und Besitz sind gleichwohl frei, wenn das Stück vor dem 2. April 1991 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR hergestellt und in den Handel gebracht wurde; darauf beruht die Verkehrsfähigkeit der DDR-Stücke. Für nach 1990 gefertigte Ausführungen gilt das nicht ohne Weiteres. Keine Kriegswaffe. Dieses Register gibt keine Rechtsauskunft. Siehe Methodik.

Offene Forschungsfragen. Erstens die Stückzahlen, für die dieses Register keine Größenordnung nennen kann, während für das westliche Gegenstück rund 345.000 überliefert sind. Zweitens das Auslaufjahr der Haenel 600. Drittens der Prototyp 3.122: Existiert ein Exemplar, und wie war das zurücklaufende Federsystem ausgeführt? Viertens das MLG 550, das den 3.122 verhinderte und in diesem Register bislang keinen Eintrag hat. Fünftens die Exportzahlen der Suhler Luftgewehre. Und sechstens eine Werksangabe zur Kolbenmasse, ohne die sich der Prellschlag nur qualitativ und nicht rechnerisch behandeln lässt.

Konstruktion

Verschluss
Feststehender Lauf, starr mit der Systemhülse verbunden. Einen Verschluss im Sinne der Feuerwaffe gibt es nicht: Das Diabololager wird beim Spannen von der zurückgehenden Verschlusshülse freigegeben und beim Schließen des Spannhebels wieder von ihr abgeschlossen. Was dort zuhält, hält keinen Patronendruck, sondern dichtet den Überströmweg zwischen Kompressionszylinder und Lauf ab.
Ladeprinzip
Federkolben-Luftgewehr mit SEITLICHEM SPANNHEBEL — daher die Bezeichnung Seitenspanner; der Hebel sitzt rechts und wird nach dem Entriegeln um 90 Grad nach rechts gezogen. Anders als beim Knicklauf bleibt der Lauf dabei fest mit dem System verbunden. Ein Ratschenmechanismus verhindert das Zurückschnellen; der Spannvorgang lässt sich nicht abbrechen, und der Abzug ist währenddessen blockiert. ZUFÜHRUNG UND SPANNART SIND GETRENNT ZU LESEN: gespannt über den Seitenhebel, geladen als Einzellader von Hand.
Zuführung
Einzellader; das Diabolo wird von Hand in das freigegebene Diabololager eingelegt. Kein Magazin, kein Zubringer.
Abzug
Einstellbarer Matchabzug. Während des Spannvorgangs ist er blockiert.
Sicherung
KEINE manuelle Sicherung. An ihre Stelle tritt die Zwangsfolge des Spannvorgangs: Abzugssperre während des Spannens, Ratsche gegen das Zurückschlagen des Hebels, kein Abbrechen des Spannens möglich. Wer die Waffe entladen will, muss den gespannten Kolben abschlagen.
Visierung
Voll einstellbarer Diopter mit Wechsellochblenden und Wechselkornen, auf eine 9-mm-Prismenschiene aufgeschoben und mit zwei Halbwellen geklemmt. Die Schiene ist 100 mm lang und trägt zwei Segmente mit je neun halbrunden Nuten; sie entspricht in Form und Funktion heutigen Montageschienen. Visierlänge 756 bis 788 mm.
Züge und Drall
12 Züge, Rechtsdrall
Schaft
Buchenschaft

Maße und Leistung

Länge
1066 mm; Höhe 230 mm, Breite 55 mm
Lauflänge
421 mm
Gewicht
4,4 kg
Magazin
entfällt — Einzellader
V₀
Werksangabe 160 m/s. Gemessen werden rund 173 m/s mit einem Diabolo von 0,53 g und rund 183 m/s mit einem von 0,47 g. Beide Messwerte ergeben umgerechnet rund 7,9 J, was die Angaben untereinander stützt: Das leichtere Geschoss fliegt schneller, die Mündungsenergie bleibt dieselbe. Überschlag dieses Registers
Kadenz
entfällt — jeder Schuss verlangt einen vollständigen Spannvorgang von Hand

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Ausgangslage — entspannt, Lager geschlossen

    Der Kolben steht vorn, die Schlagfeder ist entspannt, der Spannhebel liegt an der rechten Systemseite an, die Verschlusshülse deckt das Diabololager ab. Der Lauf ist starr mit der Systemhülse verbunden und bleibt es während des ganzen Zyklus. Eine Sicherung, die man umlegen könnte, gibt es nicht.

  2. 2

    Entriegeln und Ausschwenken des Spannhebels

    Der Hebel wird aus seiner Rast gelöst und um 90 Grad nach rechts gezogen. Sein Drehpunkt sitzt am System, nicht am Lauf, und genau darin liegt der ganze Vorteil dieser Bauart gegenüber dem Knicklauf: Nichts, woran gezielt wird, bewegt sich.

  3. 3

    Spannen — Kolben, Feder, Ratsche, Abzugssperre

    Der Hebel zieht den Kolben nach hinten und drückt die Schlagfeder zusammen, bis der Stollen einfällt. Drei Einrichtungen greifen dabei ineinander: Eine Ratsche verhindert, dass der Hebel unter der Federlast zurückschnellt; der Spannvorgang lässt sich nicht abbrechen, sondern nur bis zur Endstellung führen; und der Abzug bleibt währenddessen blockiert. Bei einer Waffe ohne Sicherungshebel ist das die Sicherung.

  4. 4

    Freigabe des Diabololagers

    Dieselbe Bewegung zieht die Verschlusshülse zurück und legt das Diabololager frei. Laden und Spannen sind damit an einen einzigen Handgriff gekoppelt, und zwar zwangsläufig: Wer nicht bis zur Endstellung spannt, bekommt das Lager nicht auf.

  5. 5

    Laden von Hand

    Das Diabolo wird einzeln eingesetzt, Kopf voran. Die Waffe ist auf die Standard-Diabolos mit 4,53 mm Kopfdurchmesser abgestimmt und schießt mit diesen nach der Literatur die besten Gruppen; teurere Matchdiabolos erreichen im besten Fall dasselbe und liegen je nach Hersteller auch schlechter. Ein Magazin gibt es nicht, weil im Wettkampf jeder Schuss ein eigener Vorgang ist.

  6. 6

    Schließen und Abdichten

    Der Hebel wird von Hand zurückgeführt, die Verschlusshülse schiebt vor und schließt das Lager ab. Sie stellt zugleich den Überströmweg zwischen Kompressionszylinder und Laufansatz her. Ein formschlüssiges Verriegeln gegen Gasdruck findet nicht statt und ist auch nicht nötig; der Druck steht nur für Millisekunden an und wirkt im Zylinder.

  7. 7

    Auslösen und Verdichtung

    Der Matchabzug hebt den Stollen aus der Kolbenrast. Die entspannende Feder treibt den Kolben vor, und die Luft vor ihm wird so rasch verdichtet, dass praktisch keine Wärme an die Zylinderwand abfließt; sie erhitzt sich dabei erheblich. Öl im Zylinder kann unter diesen Bedingungen entflammen, was Leistung und Streuung sprunghaft verändert. Ein Federkolbengewehr wird deshalb im Zylinder nicht geölt.

  8. 8

    Das Diabolo im Zug

    Der Druck staucht das Diabolo, sein dünnwandiger Schaftrand legt sich an die Laufwand und dichtet ab. Genau diese Eigenschaft fehlt der Rundkugel des Schwestermodells 310, und sie ist der Grund, warum aus derselben Bauart hier ein Wettkampfgerät wurde. Der Lauf trägt 12 Züge mit Rechtsdrall bei 421 mm Länge.

  9. 9

    Prellschlag und seine Dämpfung

    Der Impulssatz ordnet die Reihenfolge. Solange die Feder den Kolben nach vorn beschleunigt, weicht das Gehäuse mit Visierung und Schulterauflage um denselben Impulsbetrag nach hinten aus. Wird der Kolben am verdichteten Luftpolster abgefangen, kommt dieser Impuls zurück, und die Waffe schnellt nach vorn. Die beiden Impulsbeträge sind nahezu gleich groß; weil das Abfangen aber ungleich kürzer dauert als der Vorlauf, setzt die zweite Bewegung mit der weit größeren Kraft ein, und das ist es, was der Schütze als Prellschlag wahrnimmt. Erst danach verlässt das Diabolo den Lauf. Gegen den zweiten Ausschlag sitzt über dem Laufansatz eine gummipuffer- und federgedämpfte Hülse, auf die die Kompressionshülse beim Schuss aufschlägt — der einzige Unterschied im Ablauf gegenüber der 310, und derjenige, der die 312 zur Matchwaffe macht.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

Haenel Modell 310

VEB Ernst-Thälmann-Werk · DDR (Suhl) · 1950
System
Knicklauf-Federkolbengewehr für 4,4-mm-Rundkugeln, im Sprachgebrauch „Kugelspritz"
Unterschied
Der ältere Bruder aus demselben Werk, aber mit Knicklauf statt Seitenspanner und für Rundkugeln statt Diabolos. Die Zahlen trennen die beiden deutlicher, als die gemeinsame Bauart vermuten lässt: rund 2,8 gegen 4,4 kg, rund 4,3 gegen rund 8 J, offenes Visier gegen Diopter, kein Prellschlagdämpfer gegen einen. Die Lauflängen sind mit rund 420 und 421 mm praktisch gleich. In der GST wurden die 310 mit stärkeren Federn ausgestattet als die Schießbudenausführungen.
Befund
Die beiden Modelle zusammen decken den gesamten DDR-Breitensport ab — vom Jahrmarkt über die vormilitärische Ausbildung bis zum Vereinswettkampf. Der Sprung dazwischen ist größer als der Modellname nahelegt.

Weihrauch HW-Modellreihe

Weihrauch & Weihrauch · Deutschland (Mellrichstadt)
System
Federkolben-Luftgewehre, überwiegend als Knicklauf- oder Unterhebelspanner ausgeführt
Unterschied
Das westliche Gegenstück — und zwar aus demselben Ursprung: Weihrauch wurde 1899 in Zella-Mehlis gegründet und siedelte 1948 nach Mellrichstadt über, rund 50 Kilometer entfernt. Beide Linien gehen damit auf denselben Thüringer Fertigungsraum zurück.
Befund
Luftdruckwaffen sind das einzige Feld, auf dem östliche und westliche Nachfolger unmittelbar konkurrierten — weil sie, anders als Feuerwaffen, keinen Beschränkungen der Besatzungsmächte unterlagen. Siehe Weihrauch & Weihrauch, Zella-Mehlis.

Feinwerkbau Modell 300 und Modell 600

Feinwerkbau Westinger & Altenburger · Bundesrepublik (Oberndorf am Neckar) · 1969 plausibel
System
Modell 300: Federkolben mit rücklaufendem Schlittensystem, das den Prellschlag vom Schaft entkoppelt. Modell 600 ab 1984: Pressluft aus einem vorgespannten Behälter, ohne Kolbenimpuls
Unterschied
Der Gegner, an dem die 312 scheiterte, und zwar nicht in der Fertigung, sondern in der Systemfrage. Suhl beantwortete den Prellschlag mit einem Dämpfer am Laufansatz, Oberndorf zuerst mit einem gegenläufig bewegten System und dann mit dessen vollständiger Vermeidung. Ein eigener Suhler Versuch in dieselbe Richtung — der Prototyp 3.122 von 1973 bis 1975 mit zurücklaufendem Federsystem — kam nicht in Serie, weil bereits das Meisterschaftsluftgewehr MLG 550 mit Luftspeichersystem entwickelt wurde.
Befund
Erklärt, warum die Bezeichnung der 312 über die Jahre von „Meisterschafts-Luftgewehr" zu „Seitenspanner-Luftgewehr" wanderte. Die Waffe wurde nicht schlechter; der Maßstab wurde ein anderer.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Der Prellschlag bleibt, auch mit Dämpfer

    Die gedämpfte Hülse über dem Laufansatz mindert den zweiten Ausschlag, hebt ihn aber nicht auf. Ein Federkolbengewehr verlangt deshalb eine gleichbleibende Haltung, und zwar in einem Maß, das Pressluftwaffen nicht kennen. Der Betrieb hat das selbst so gesehen: Von 1973 bis 1975 entstand auf Basis des Modells 3.121 der Prototyp 3.122 mit zurücklaufendem Federsystem, der den Prellschlag nach der Literatur fast vollständig absorbierte. In Serie ging er nicht.

    plausibel

  • Federkolben gegen Pressluft — ein Systemrückstand, kein Fertigungsmangel

    Die 312 blieb über ihren ganzen Fertigungszeitraum in den Grundzügen unverändert, während der internationale Matchbau erst zum entkoppelten Schlittensystem und dann zur Pressluft überging. Die Literatur macht den Abstand an der Bezeichnung fest: aus dem „Meisterschafts-Luftgewehr" wurde das „Hochleistungs-Luftgewehr", dann das „Sportschützen-Luftgewehr", dann das „Seitenspanner-Luftgewehr". Eine ehrlichere Selbstauskunft findet man in Katalogen selten.

    plausibel

  • Keine manuelle Sicherung

    Für den Standbetrieb folgerichtig, für alles andere eine Eigenschaft, die man kennen muss. Die Waffe ist entweder entspannt oder schussbereit; Zwischenzustände sind nicht vorgesehen, und eine gespannte 312 lässt sich nur durch Abschlagen entladen. Ein Stück vom Gebrauchtmarkt kommt deshalb grundsätzlich gespannt behandelt in die Hand.

    plausibel

  • Auf Standardmunition abgestimmt, nicht auf Matchmunition

    Ein Befund, der der Erwartung widerspricht: Nach der Literatur ist das Modell auf Standard-Diabolos mit 4,53 mm Kopfdurchmesser optimiert und schießt mit diesen die besten Gruppen; teurere Matchdiabolos erreichen bestenfalls dasselbe und je nach Hersteller auch deutlich schlechtere Streukreise. Wer ein Altstück mit hochwertiger Munition prüft und ein schlechtes Ergebnis bekommt, hat womöglich die falsche Munition und keine schlechte Waffe.

    plausibel

  • Kolbenfeder und Dichtungen bestimmen die Leistung

    Wie bei jeder Federkolbenwaffe altern Kolbenmanschette und Dichtungen und ermüdet die Feder. Ein Stück, das deutlich unter den überlieferten rund 173 m/s mit dem 0,53-g-Diabolo bleibt, ist zuerst ein Dichtungsfall. Umgekehrt ist ein auffällig hoher Wert verdächtig auf eine Zubehörfeder oder auf Dieseln.

    plausibel

  • Über der heutigen Energiegrenze

    Mit rund 8 J liegt die Waffe über den 7,5 J, die das heutige bundesdeutsche Recht für die freie Erwerbbarkeit von Luftdruckwaffen zieht. Erwerb und Besitz sind gleichwohl frei, wenn das Stück vor dem 2. April 1991 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR hergestellt und in den Handel gebracht wurde. Für die Bewertung eines Einzelstücks heißt das: Die Herkunft entscheidet, nicht die Leistung.

    plausibel

  • Gewicht und Schaftmaße

    4,4 kg sind für ein Luftgewehr viel und für junge Schützen im Stehendanschlag eine ernste Grenze. Die Übersichtsdarstellung nennt als Anpassung allein Zwischenplatten zwischen Schaft und Schaftkappe und die stufenlos höhenverstellbare Schaftkappe; eine verstellbare Schaftbacke führt sie weder für die Standardausführung noch für die 312-1.2 auf, deren erhöhte Backe sie ausdrücklich als nicht verstellbar bezeichnet. Belegt ist damit das Schweigen der Quelle, nicht das Fehlen des Bauteils.

    plausibel

Verwendung

  • Standard-Matchluftgewehr der DDR-Sportschützen bis Vereinsebene, unterhalb der internationalen Meisterschaftsklasse
  • 1966 trat die DDR-Nationalmannschaft mit Prototypen bei der Weltmeisterschaft in Wiesbaden an. Ursprünglich sollte auch die sowjetische Nationalmannschaft ausgestattet werden; es standen nicht genügend Exemplare rechtzeitig zur Verfügung
  • Für die Disziplin Laufende Scheibe wurde die Ausführung 312-1.2 gefertigt
  • Nach 1989 als Haenel 600 von der Jagd- und Sportwaffen Suhl GmbH fortgeführt

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (de) Haenel 312 , Entwicklung 1965–1967, Produktion 1967–1992, Modellversionen 312-1, 312-1.2 und 600; Gesamtlänge 1066 mm, Höhe 230 mm, Breite 55 mm, Gewicht 4,4 kg, Lauflänge 421 mm, Visierlänge 756–788 mm, 12 Züge, Rechtsdrall; Seitenspannhebel rechts, 90 Grad, Ratschenmechanismus, blockierter Abzug beim Spannen, Freigabe des Diabololagers durch die Verschlusshülse; keine manuelle Sicherung; Prellschlagdämpfer als gummipuffer- und federgedämpfte Hülse über dem Laufansatz; Diopter auf 9-mm-Prismenschiene von 100 mm Länge mit zwei Segmenten zu je neun Nuten; Buchenschaft mit Monte-Carlo-Backe; Optimierung auf Standard-Diabolos 4,53 mm; v0 173 m/s (0,53 g), 183 m/s (0,47 g), Werksangabe 160 m/s; Prototyp 3.122 (1973–1975); Punzen und Rechtslage. Belegt über Ernst G. Dieter, „Luftgewehre und Luftpistolen aus Suhl und Zella-Mehlis nach 1945", 2. Auflage, Bad Liebenstein 2012, S. 32, 101, 164–172 Link
  2. [Literatur] Dieter 2012 Ernst G. Dieter, Luftgewehre und Luftpistolen aus Suhl und Zella-Mehlis nach 1945, in: Im Zeichen des Waffenschmieds, 2. Auflage, Selbstverlag, Bad Liebenstein 2012 , NICHT EINGESEHEN, hier nach der deutschsprachigen Übersichtsdarstellung zitiert. Die einschlägige Primärdarstellung für Suhler Luftdruckwaffen
  3. [Online] Feinwerkbau Produktchronik des Herstellers , Modell 300 (1969 bis 1998), Modell 600 (1984 bis 1987). Der Hersteller bezeichnet das 600 als sein ERSTES mit vorverdichteter Luft arbeitendes Luftgewehr — nicht als das erste Pressluft-Matchluftgewehr überhaupt; für diesen weitergehenden Anspruch liegt dem Register kein Beleg vor. Die Übersichtsdarstellung zum Modell 300 nennt für dessen Fertigungsende abweichend 1993/94 Link
  4. [Online] Wikipedia (de) FWB 300 — Schlittensystem, Produktion ab 1969, zusammen rund 345.000 Stück Link
  5. [Online] Bundesministerium der Justiz Waffengesetz, Anlage 2 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 — Freistellung für vor dem 2. April 1991 in der DDR hergestellte und in den Handel gebrachte Luftdruckwaffen Link

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